Ich war zufrieden. Slavka zeigte mir vor der Arbeit ein Schwimmbad in der Nähe, wo sie ein Abo hatte.Wir gingen in die Sauna, drehten entspannt ein paar Runden und quatschten nebenbei mit verschiedenen Leuten.
In der City angekommen, schrieb ich Jeannine. Sie antwortete, dass sie in der Nähe von Findlers St. wäre und mit Jaqueline und einem Freund am Wasser sitzt. Ich erkannte, dass man auch durch den Bahnhof laufen konnte. Auf der anderen Seite offenbarte sich eine ganz andere Welt. Hier waren keine hecktischen Menschenmassen unterwegs. Es war wesentlich ruhiger. Es gab den Fluss und Leute, die Zeit in Cafés verbrachten. Weiter oben am Fluß gab es Stände von einem Festival. Ich fand die drei ganz am Ende der Stände vor einer Bühne sitzen.
Po wollte Slavka und mich mit dem Auto abholen und uns dann nach Brunswick fahren, wo wir den Abend verbringen wollten. Eine Kollegin von Slavka hat uns noch begleitet. Sie war schon 30, aber man sah es ihr nicht an. Japanerinnen sehen generell viel jünger aus. Jeannine und Jaquline hatten die letzten Tage zuviel gefeiert und kamen nicht mit. Zu dritt sind wir dann losgezogen. Erst waren wir in zwei Pubs. Dann waren wir im Nightcat, ein ziemlich angesagten Nachtclub in der Szene. Er wurde schnell voll. Eine Bigband hat live gespielt, was ganz witzig war.
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