Sonntag, 8. März 2009

20.02. Freitag in Melbourne

Slavka musste heute erst später arbeiten. Wir schliefen alle länger. Nachdem ich wach wurde, suchte ich an dem PC in meinem Zimmer nach einer Möglichkeit die beiden verloren gegangenen Vouchers wiederzubekommen. Den ersten Voucher konnte ich mir neu zusenden lassen. Beim zweiten ging es nicht so leicht. Ich rief die Servicenummern von travel.com.au und vom Domestic Airport in Melbourne an. Übers Telefon bekam ich alle Infos. Alles war halb so wild.
Ich war zufrieden. Slavka zeigte mir vor der Arbeit ein Schwimmbad in der Nähe, wo sie ein Abo hatte.Wir gingen in die Sauna, drehten entspannt ein paar Runden und quatschten nebenbei mit verschiedenen Leuten.
In der City angekommen, schrieb ich Jeannine. Sie antwortete, dass sie in der Nähe von Findlers St. wäre und mit Jaqueline und einem Freund am Wasser sitzt. Ich erkannte, dass man auch durch den Bahnhof laufen konnte. Auf der anderen Seite offenbarte sich eine ganz andere Welt. Hier waren keine hecktischen Menschenmassen unterwegs. Es war wesentlich ruhiger. Es gab den Fluss und Leute, die Zeit in Cafés verbrachten. Weiter oben am Fluß gab es Stände von einem Festival. Ich fand die drei ganz am Ende der Stände vor einer Bühne sitzen.Hier errinerte mich vieles an Berlin an einem schönen Sommertag. Aber irgendwie war alles noch ein bisschen cooler. Melbourne ist schon eine tolle Stadt. Später bin ich wieder zu Slavka gegangen. Auf dem Weg dorthin kam ich an einer Band vorbei, mitten auf der Strasse gespielt hat.

Po wollte Slavka und mich mit dem Auto abholen und uns dann nach Brunswick fahren, wo wir den Abend verbringen wollten. Eine Kollegin von Slavka hat uns noch begleitet. Sie war schon 30, aber man sah es ihr nicht an. Japanerinnen sehen generell viel jünger aus. Jeannine und Jaquline hatten die letzten Tage zuviel gefeiert und kamen nicht mit. Zu dritt sind wir dann losgezogen. Erst waren wir in zwei Pubs. Dann waren wir im Nightcat, ein ziemlich angesagten Nachtclub in der Szene. Er wurde schnell voll. Eine Bigband hat live gespielt, was ganz witzig war.

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